BECCCS

App-basierte Studie «soapp – korrekte Handhygiene im Alltag»

Worum geht es im Projekt?

Um die weitere Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, wies das Bundesamt für Gesundheit (BAG) die schweizerische Bevölkerung an, diverse Hygiene- und Verhaltensregeln in ihrem Alltag umzusetzen, wie beispielsweise die Handhygiene zu beachten. Die sofortige und konsequente Umsetzung einer neuen Verhaltensweise kann jedoch herausfordernd sein. Gesundheitspsychologische Strategien können dabei helfen, ein Verhalten zu einer Gewohnheit zu machen.

Ziel des Projektes

Das Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Optimierung einer App zur Unterstützung der neuen Präventionsmassnahmen gegen das Coronavirus. Die entwickelte App «soapp» soll interessierte Personen bei der längerfristigen Umsetzung korrekter Handhygiene zu Schlüsselzeitpunkten effektiv unterstützen. Die App «soapp» soll nach Projektende öffentlich der schweizerischen Bevölkerung zur Verfügung gestellt werden.

Inhalt und Ablauf des Projekts

Das Projekt beinhaltet mehrere Teilprojekte, welche in Abbildung 1 veranschaulicht sind.

Die Teilprojekte gehen den folgenden Kernfragen nach:

1) Welche psychologischen, sozialen und strukturellen Faktoren hindern bzw. fördern die Umsetzung der Präventionsmassnahmen und wie könnten diese in einer Smartphone App angegangen werden?

2) Welche Interventionskomponenten unterstützen die Umsetzung der Präventionsmassnahmen optimal?

3) Führt die entwickelte Intervention zu einer verbesserten langfristigen Umsetzung der Präventionsmassnahmen im Vergleich zum Status Quo?

Die drei Teilprojekte sind aufeinander aufgebaut und finden somit nacheinander statt. Teilprojekt I wurde bereits abgeschlossen (Stand März 2021).

Wann findet die Studie statt?

Das Projekt wird für 2 Jahre finanziert von September 2020 bis August 2022.

Momentan befinden wir uns in Teilprojekt II – der Interventionsoptimierung, das bis Ende 2021 läuft.

Für nähere Informationen zu den jeweiligen Teilprojekten, klicken Sie bitte auf die entsprechende Box in Abbildung 1.

Was geschieht mit den Ergebnissen und Daten?

Die Daten aller drei Teilprojekte werden verschlüsselt ausgewertet (ohne persönliche Informationen). Zudem werden die anonymisierten Daten in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht. Wir halten alle gesetzlichen Regeln des Datenschutzes ein und alle Beteiligten unterliegen der Schweigepflicht.

Projektteam an der Universität Bern:

Ehemalige Mitarbeitende

  • Dominik Zeilstra

Kooperationspartner*innen:

Dr. Maria Del Rio Carral (Universität Lausanne)
Prof. Carlo Fabian (Fachhochschule Nordwestschweiz)
 

Forschungsförderung:

Ursula Wirz-Stiftung