SeBeGe - Sexualität, Beziehung, Gesundheit

Sexuelle Gesundheit

 

Fragebogenstudie SeBeGe – Sexualität, Beziehung, Gesundheit

Eine erfüllte Sexualität trägt wesentlich zum psychischen Wohlbefinden und zur allgemeinen Gesundheit bei. Nach der Weltgesundheitsorganisation wird sexuelle Gesundheit als „ein Zustand des körperlichen, emotionalen, mentalen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität und nicht nur das Fehlen von Krankheit, Funktionsstörungen oder Gebrechen“ (WHO, 2006) definiert. Ihre Determinanten und mögliche Ansätze für Interventionen sind Gegenstand der aktuellen Sexualforschung.

Die sexuelle Erregung, Lust, Bedürfnisse und Verhaltensweisen in Zusammenhang mit der Sexualität sind sehr vielfältig und ihre Interaktionen komplex. Im Sinne der Embodiment Perspektive wird angenommen, dass die Art, wie der Körper in der Sexualität eingesetzt wird, das Erleben bestimmt. Als theoretische Grundlage dient das Modell Sexocorporel, welches von Jean-Yves Desjardins am Département de séxologie der Universität Québec entwickelt wurde.

Das Ziel dieser Studie ist es, die Wechselwirkung von psychischen, körperlichen und sozialen Ressourcen in der Sexualität und ihre Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden zu untersuchen.

Teilnahme

Die Erhebung wurde nach einem Jahr Laufdauer im Juni 2019 abgeschlossen. Es haben 1’100 Personen im Alter zwischen 18 und 77 Jahren den Fragebogen vollständig ausgefüllt. Ein erster Ergebnisbericht mit einer Beschreibung der erhobenen Daten liegt vor.

Projektgruppe