Laufende Projekte:

"DARVID: Distress, Anxiety and Resilience among Health Care Professionals during the COVID-19-Pandemic"
In dieser internationalen Studie befragen wir in Zusammenarbeit mit dem Inselspital Bern (Prof. Dr. Robert Greif, MME, FERC Universitätsklinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie) in fünf Wellen über 12 Monate das Gesundheitspersonal zur aktuellen Belastung bei der Arbeit und Resillienzstrategien. Insbesondere interessiert uns, wie sich die persönliche Resilienz und das Kohärenzgefühl auf Depressivität, Traumasymptomen und Ansteckungsangst in Abhängigkeit der Stärke und des Verlaufs der Pandemie in den einzelnen Ländern auswirken. Auch untersuchen wir, ob sich diese Zusammenhänge zwischen Personen mit direktem Kontakt mit diagnostizierten COVID-19-Patienten (medical frontliners) und solchen ohne direkten Kontakt (medical secondliners) mit infizierten Patienten unterscheiden.
Das Study Protocol finden Sie hier: doi:10.1136/bmjopen-2020-039832

"InDebrief: Interactions during debriefings in simulation-based medical education"
Ziel der Kooperationsstudie mit dem Inselspital Bern (Prof. Dr. Robert Greif, MME, FERC Universitätsklinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie) und dem Berner Simulations- und CPR-Zentrum ist die netzwerkanalytische Beschreibung der dynamischen Interaktions- und Kommunikationsmuster in Debriefings von simulierten Notfallsituationen im Operationssaal. In einem zweiten Schritt werden diese mit dem Lernerfolg und beobachtbaren Verhaltensänderungen der Teilnehmenden, wie auch des Gesamtteams verknüpft. Zwei Artikel aus dem Projekt wurden bereits publiziert: Validierung OSAD und Debriefinginhalte und Lernerfolg.

"UniBrain: Ein webbasiertes Lerntool zum Thema "Lernen lernen".
In dieser randomisierten kontrollierten Studie untersuchen wir derzeit , ob und wie selbstreguliertes Lernen mittels des internetbasierten Lernprogramms UNIbrain unterstützt und gefördert werden kann. Durch technologische und gesellschaftliche Entwicklungen verändert sich auch die Art, wie wir lernen. Dabei kommt selbstreguliertem Lernen eine stetig grössere Bedeutung zu. Unter selbstreguliertem Lernen versteht sich das von einer Lernenden Person selbst gestartete und selbst geleitete Lernen. Dies umfasst neben dem Lernen an sich auch die Fähigkeit, sich zu motivieren und motiviert zu bleiben, geeignete Strategien auszusuchen, Fortschritte zu beobachten und gegebenenfalls Änderungen vorzunehmen. Trotz der Wichtigkeit dieser Fähigkeiten, werden sie nur selten explizit vermittelt oder erlernt. Genau hier setzt UNIbrain an! Im Programm wird vermittelt, wie effizientes, selbstgesteuertes und selbstreguliertes Lernen funktioniert und gefördert werden kann.

"ERInteract: Successful interaction in the emergency room"
Ziel der Kooperationsstudie mit dem Inselspital Bern (Dr. phil. Juliane E. Kämmer) und dem Universitären Notfallzentrum ist die Beschreibung der dynamischen Interaktions- und Kommunikationsmuster in Notfallsituationen. Ausgehend davon werden Interaktionsmuster identifiziert, welche Notfallteams im Diagnoseprozess unterstützen.


Forschungsinteressen:
- Team Interactions
- Simulationbased Medical Education
- Counselling Interventions
- Coaching Interventions
- Resilience
- Multilevel Analysis
- Network Analysis

Seminare (wiederkehrend):
Coaching - essentials
Coaching - the basics (digital coaching)
Psychologie im Operationssaal
Unfallprävention-, -verarbeitung und -rehabiliation

Vorlesungsbeiträge (wiederkehrend):
Coaching - Basiswissen Klinische Psychologie
Generalisierte Angsstörung und Posttraumatische Belastungsstörungen - Basiswissen Klinische Psychologie
Klinische Psychologie II: Intervention und Beratung
Klinische Psychologie I: Klinische Psychologie und Psychopathologie

Workshops:
Themenzentrierte Interaktion und Gewaltfreie Kommunikation im Teamcoaching
Motivationale Methoden im Teamcoaching
Aus- und Weiterbildung:

2018 – 2020 Diploma of Advanced Studies Coaching, Hochschule für Soziale Arbeit, Fachhochschule Nordwestschweiz

2019 – 2020 Certificate of Advanced Studies Coaching in Organisationen, Hochschule für Soziale Arbeit, Fachhochschule Nordwestschweiz

2018 – 2019 Certificate of Advanced Studies Coaching Praktikerin, Hochschule für Soziale Arbeit, Fachhochschule Nordwestschweiz

2014 – 2017 Doktorat, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Institut für Psychologie, Universität Bern

2011 – 2013 Master of Science in Psychologie, Institut für Psychologie, Universität Bern (Schwerpunkte: Klinische Psychologie und Psychotherapie, Verhaltensmedizin)

2007 – 2011 Bachelor of Science in Psychologie, Institut für Psychologie, Universität Bern (Nebenfach: Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaften)

1997 - 2000 EFZ Kauffrau Treuhand, Benkert & Hirni AG, Interlaken.


Letzte berufliche Stationen:

seit 2020 Coach bei der Stiftung Terra Vecchia

seit 2017 Post Doc bei Prof. Dr. Hansjörg Znoj, Abteilung Gesundheitspsychologie und Verhaltensmedizin, Universität Bern

seit 2016 Supervisorin am Berner Simulations- und CRP-Zentrum, Inselspital Bern

2014 – 2017 Doktorandin bei Prof. Dr. Hansjörg Znoj, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Bern

2013 - 2017 Lehrassistentin bei Prof. Dr. Hansjörg Znoj, Universitäre Fernstudien Schweiz

2013 - 2014 Forschungsassistentin im Kooperationsprojekt mit der Schweizerischen Unfallversicherungsgesellschaft (SUVA) "OPTIFAB - Optimierung Frageboben Arbeit und Befinden", Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Bern

2009 - 2013 Wissenschaftliche Hilfsassistentin bei Prof. Dr. Hansjörg Znoj, Abteilung Klinische Psychologie und Psychotherapie, Universität Bern
Berger-Estilita, J., Lüthi, V., Greif, R., & Abegglen, S. (2021). Communication content during debriefing in simulation-based medical education: An analytic framework and mixed-methods analysis, Medical Teacher. doi: 10.1080/0142159X.2021.1948521.

Hegy, J., Abegglen, S., Schade, V., Hoffmann-Richter, U., & Znoj, H.J. (2021) Effects of a tailored multidisciplinary counselling intervention to support the adjustment process after a traumatic injury: a randomized controlled trial, Disability and Rehabilitation, doi: 10.1080/09638288.2021.1960442.

Abegglen, S., Krieg, A., Eigenmann, H., & Greif, R. (2020). Objective Structured Assessment of Debriefing (OSAD) in simulation-based medical education: Translation and validation of the German version. PLoSONE 15(12), e0244816.

Fuchs, A., Abegglen, S., Berger-Estilita, J., Greif, R., & Eigenmann, H. (2020). Distress and resilience of healthcare professionals during the COVID-19 pandemic (DARVID): study protocol for a mixed-methods research project BMJ Open,10, e039832.

Abegglen, S., Hoffmann-Richter U., Schade V. & Znoj, H.J. (2018). Effektive Unterstützung für leicht bis moderat verletzte Arbeitnehmende: Resultate der OptiFAB-Studie, Suva Medical 2018, 36-51.

Pedersen, T.H., Kasper, N., Roman, H., Egloff, M., Marx, D., Abegglen, S., & Greif, R. (2018). Self-learning basic life support: A randomised controlled trial on learning conditions. Resuscitation, 126, 147-153.

Abegglen, S., & Znoj, H.J. (April, 2017).Why and how should we screen injured workers?, Atlas of Science, available under: https://atlasofscience.org/why-and-how-should-we-screen-injured-workers

Abegglen, S. (2017). Einflüsse auf die Unfallverarbeitung und Massnahmen zur Unterstützung der Anpassung an leichte bis moderate unfallbedingte Verletzungen. Universität Bern: unveröffentlichte Inauguraldissertation.

Abegglen, S., Hoffmann-Richter, U., Schade, V., & Znoj, H. J. (2017). Work and Health Questionnaire (WHQ): A Screening Tool for Identifying Injured Workers at Risk for a Complicated Rehabilitation. Journal of Occupational Rehabilitation, 27(2), 268-283.

Znoj, H., Abegglen, S., Buchkremer, U., & Linden, M. (2016). The Embittered Mind. Journal of Individual Differences, 37(4), 213-222.

Znoj, H., & Abegglen, S. (2012). Face off? Emotionsausdruck und (soziale) Identität aus psychologischer Perspektive. Journal für Ästhetische Chirurgie, 5(4), 143-149.

Znoj, H.J., & Abegglen, S. (2011). Training emotionaler Regulationskompetenz. In: Sachse, R.; Fasbender, J.; Breil, J.; Sachse, M. (Hrsg.) Perspektiven Klärungsorientierter Psychotherapie II (S. 416-437). Lengerich: Pabst.