Sexuelle Gesundheit

Eine erfüllte Sexualität trägt wesentlich zum Wohlbefinden, zur allgemeinen Gesundheit und zur Lebensqualität bei. Aus gesundheitspsychologischer Sicht lässt sie sich über die Wechselwirkung biologischer, psychischer und sozialer Einflussfaktoren verstehen. Nach der Weltgesundheitsorganisation (2006) wird sexuelle Gesundheit als Zustand physischen, emotionalen, geistigen und sozialen Wohlbefindens in Bezug auf die Sexualität und nicht nur die Abwesenheit von Krankheit, Funktionsstörungen oder Gebrechen definiert. Dabei setzt sexuelle Gesundheit einen positiven und respektvollen Zugang zu Sexualität und sexuellen Beziehungen voraus, wie auch die Möglichkeit, genussvolle und risikoarme sexuelle Erfahrungen zu machen, frei von Zwang, Diskriminierung und Gewalt. Sexuelle Gesundheit lässt sich erlangen und erhalten, wenn die sexuellen Rechte der Menschen geachtet, geschützt und garantiert werden.

Die Determinanten und mögliche Ansätze für Interventionen zur Förderung sexueller Gesundheit sind Gegenstand unserer Forschung.

Übersicht laufender und abgeschlossener Projekte

Sexual Pleasure Matters

Eine Fragebogenstudie zur Validierung des Amsterdam Sexual Pleasure Index in Kooperation mit Forscherinnen des Universitätsklinikum von Amsterdam.

SeBeGe 2.0

Die Studie stellt eine Fortsetzung der Pilotstudie SeBeGe dar und untersucht die Wechselwirkung von Körper, Beziehung, Einstellungen zur Sexualität und ihrer Bedeutung für die Gesundheit.

Online Selbsthilfe PleaSure

In dieser randomisierten kontrollierten Interventionsstudie wird die Wirksamkeit einer online Selbsthilfe zur Förderung des sexuellen Vergnügens von Menschen mit einer Vulva untersucht.

Effektivität Sprechstunde nach Sexocorporel

In Kooperation mit der Universitätsklinik für Urologie des Inselspitals wird die Wirksamkeit der sexologischen Sprechstunde nach Sexocorporel untersucht.

Online Experiment zum genitalen Selbstbild

Im online Experiment wird der Effekt der Betrachtung von Fotografien natürlicher Genitalien und der Wissensvermittlung zur Funktion des Geschlechts auf das genitale Selbstbild und seine Korrelate mit Hilfe eines randomisierten kontrollierten Designs überprüft.

Pornografiekonsum im Alltag von Paaren

Während der Grossteil bisheriger Forschung zum Effekt von Pornografiekonsum in der Partnerschaft auf der Befragung von Einzelpersonen beruht, wurden in dieser Fragebogenstudie 82 heterosexuelle Paare zu ihrem Verhalten und Erleben befragt.

SeBeGe 1.0

Ziel dieser Fragebogenstudie war es, die Wechselwirkung von psychischen, körperlichen und sozialen Ressourcen in der Sexualität und ihre Bedeutung für Gesundheit und Wohlbefinden zu untersuchen. Es haben 1’100 Personen im Alter zwischen 18 und 77 Jahren teilgenommen.

Interesse?

Möchten Sie über die Projekte der Forschungsgruppe zu den Themen rund um die Sexuelle Gesundheit auf dem Laufenden gehalten werden? Dann klicken Sie hier oder folgen Sie unserem Instagram-Kanal @sebege.team.

Projektgruppe